Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage

Die Kastration von Katern stellt immer noch ein unter Katzenbesitzern heiß diskutiertes Thema dar. Spätestens nach der ersten Urinmarkierung im Wohnbereich steht jeder vor der Entscheidung für oder gegen eine Kastration. Ausgenommen sind natürlich Kater, die für die Zucht vorgesehen sind.

Viele Vorteile

Die Vorteile einer Kastration erstrecken sich auf viel mehr als nur eine Unterbindung von lästigem Markierverhalten. Bei einer Kastration entfällt der komplette Sexualtrieb beim Kater. Somit verzichtet das Katerli, sich auf die Suche nach einer rolligen Katze zu machen. Gerade wenn das Zuhause mitten in der Stadt oder an einer stark befahrenen Straße liegt, ist dies von großer Bedeutung. Ein kastrierter Kater hat auch keinen Drang, sich mit anderen Katern anzulegen und in verschiedenste blutige Beißereien und Territorialkämpfe zu geraten, um eine Katze zu gewinnen. Somit sind kastrierte Kater auch weniger der Gefahr einer Wundinfektion ausgesetzt und die häufigen Tierarztbesuche bleiben erspart. Ein kastrierter Kater sucht vielmehr die Nähe Seines Besitzers auf, bleibt in der Nähe Ihres Zuhauses und ist meistens anhänglich und verschmust.

6 Monate

In der Regel wird ein Kater ab dem 6. Lebensmonat kastriert.

Nüchtern sein

Ihr Stubentiger muss vor einer bevorstehenden Operation nüchtern sein. Am Tag vor der OP, ab 18 Uhr, soll der Kater kein Futter mehr bekommen. Lediglich Wasser darf angeboten werden. Um pünklich mit der Operation beginnen zu können, sollten Sie kurz vor dem OP-Termin in der Praxis eintreffen.

Ruhiger Schlaf

Ihr Sofatiger wird nach dem Eintreffen zunächst auf seine Narkosefähigkeit hin untersucht. Ist Ihr Kater über 10 Jahre alt, empfehlen wir eine Blutuntersuchung, um festzustellen, ob alle Organwerte im Referenzbereich liegen. Schließlich müssen Niere und Leber das Narkosemittel schnell und vollständig abbauen, um das Narkoserisiko so gering wie möglich zu halten. Notwendige Medikamente wie Schmerzmittel  oder kreislaufstabilisierende Mittel erhält der Kater im Anschluss. Um die Aufwachphase so schonend wie möglich zu gestalten, sollten auch vertrautes Spielzeug oder eine Decke mit abgegeben werden.

Nachdem der Kater sein Narkosemittel erhalten hat und ruhig schläft, wird das Fell vom Hodensack geschoren, danach die Haut gereinigt und desinfiziert. Anschließend wird der Kater in Rückenlage gebracht und mittels eines Hautschnitts in beiden Hodensäcken die Hoden entfernt. Im Gegensatz zum Hund werden die kleinen Schnitte aufgrund der raschen Wundheilung nicht vernäht und verkleben auf natürliche Art. Somit müssen nach der Kastration keine Fäden gezogen werden.

Ein Anruf

Wenn der geliebte Stubentiger operiert wird, gehen viele Gedanken durch den Kopf (z.B. schafft mein Tier die OP) und es spielen sich viele Emotionen zwischen Angst und Hoffnung in Herz und Magen ab. Auf Wunsch rufen wir Sie gerne nach der OP an und sagen Ihnen, wie es dem Kleinen geht. Somit können Sie beruhigt die Zeit bis zur Abholung abwarten.

Dahoam ist es am schönsten

Zur Sicherheit Ihres Lieblings werden operierte Tiere erst nach Hause gegeben, wenn sie wach, geh- und stehfähig sind. Somit wird auf Nummer-Sicher gegangen, dass Ihr Vierbeiner sich außerhalb jeder Gefahr befindet.

Ihre Samtpfote darf zu Beginn der Nachmittagssprechstunde abgeholt werden. Tiere zur Abholung werden immer vorgezogen, es sei denn ein lebensbedrohlicher Notfall ist gerade angemeldet. Bei der Abholung erfahren Sie, was sie alles beachten müssen und wann die erste Kontrolluntersuchung stattfindet.

Referenzen

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