Laboruntersuchungen

Überblick verschaffen

Geht es dem Vierbeiner seit längerer Zeit schlecht und liegt er schlapp herum, muss zusätzlich zu der Allgemeinuntersuchung eine weitere Diagnostik durchgeführt werden. Ohne rechtzeitigen Zugang zu genauen Organwerten ist es schwierig, eine genaue Diagnose oder Beurteilung der Gesundheit Ihres Haustieres zu machen.

Aus diesem Grund führt die Kleintierpraxis Pukacz GmbH eine breite Palette von Laboruntersuchungen durch, die auf Infektionskrankheiten, Parasiten, Harnwegsinfektionen und verschiedene Organfunktionen hin überprüft.

kleiner Piks

Blutuntersuchungen werden in der Kleintierpraxis Pukacz häufig durchgeführt, da sie einen genaueren Überblick über viele Organfunktionen (z.B. Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse) liefern, die bei der normalen Allgemeinuntersuchung möglicherweise nicht erkannt werden kann.

Einige Erkrankungen erfordern immer eine dem Tier angepasste Therapie, die nur durch ein Blutbild ermöglicht wird.

Die Blutentnahme erfolgt in der Regel aus einer Vene am Vorderbein und ist nicht besonders schmerzhaft. Vor der Blutentnahme wird die Stelle rasiert, damit die Vene nach der Stauung deutlich sichtbar ist, und anschließend desinfiziert.

In der Praxis können einige wichtige Parameter (z.B. Entzündungswerte und Organparameter) sofort bestimmt werden. Zur Ermittlung bestimmter Blutwerte (z.B. der Bauchspeicheldrüse) werden die Proben in ein Fremdlabor eingesandt. Ergebnisse sind spätestens nach 24 bis 48 Stunden verfügbar.

Der gelbe Schatz

Neben der Blutanalyse bildet die Urinuntersuchung eine wichtige Datenbank an Informationen über Ihr Haustier. Eine Urinanalyse liefert zuverlässige Ergebnisse über die Nierenfunktion, das Vorhandensein eines Diabtetes Mellitus, aber auch Hinweise auf Entzündungen und Infektionen (bakteriellen Ursprungs).

Urin kann direkt aus der Harnblase mit Hilfe des Ultraschalls gewonnen werden. Diese schmerzfreie Methode, genannt Zystozentese, hat den Vorteil dass der Urin nicht mit Bakterien aus der Umgebung kontaminiert wird. Sie liefert die sichersten Ergebnisse über die Beteiligung von Bakterien an dem Krankheitsgeschehen.

Eine Alternative für die Zystozentese ist das Auffangen von Urin in einem sauberen Gefäß. Diese Methode erlaubt die bequeme Sammlung von Urin beim Gassigang oder dahoam. Allerdings ist die Gefahr von Verunreinigung durch Schmutz oder Kontamination mit Bakterien aus der Umwelt hoch. Frisch aufgefangener Urin muss innerhalb einer Stunde untersucht werden, sonst kann es zu einer Artefakt-Bildung im Urin kommen, die falsche Ergebnisse über den aktuellen Harnzustand liefert.

Würstchen anschauen

Eine Kotuntersuchungen ist ein sinnvoller Test, gerade wenn der Liebling unter einem chronischen Durchfall leidet oder Appetitlosigkeit oder Erbrechen zeigt. Die Ergebnisse geben Aufschluss, ob die Gesundheit durch das Vorhandensein von Bakterien, Hefen, Pilzen oder Magen-Darm-Parasiten beeinträchtigt wird.

Gerade bei Welpen und Kätzchen unter einem Jahr ist bei einem mehrtägigen Durchfall eine Kotuntersuchung zur Ausschlussdiagnostik von Spulwürmern, Hakenwürmern, Peitschenwürmern, Giardien, Kokzidien und Bandwürmern unerlässlich.

Die kleinen Würstchen sollen über 3 Tage gesammelt werden oder von 3 verschiedenen Kotabsätzen genommen werden, wenn der Liebling mehrmals am Tag Gassi geht. Wichtig bei der Sammlung ist, auf Ihre Hygiene zu achten, da manche Spülwurmerarten sowie Giardien für den Mensch hochgradig infektiös sind.