Lasertherapie

Heilung durch Licht

Ein Lasertherapie ist heute unter Tiermedizinern, besonders in Deutschland, bekannter und verbreiteter als in der Humanmedizin. Die nicht-invasive Lasertherapie (auch Low-Level Lasertherapie genannt) kommt aus der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin und benutzt kaltes rotes Licht aus dem Niedrigenergie-Bereich.

Das Gewebe wird dabei nicht verletzt oder verbrannt, der Laser stimuliert die Zellregeneration und fördert die Durchblutung im Gewebe, um faktisch eine Heilung in veränderten Geweben oder Bereichen zu erzielen.

Rote Strahlen

Die roten Laserstrahlen entfalten ihre heilende Wirkung direkt auf der Haut und dringen tief in das Gewebe ein. Durch eine Erhöhung der Energiezufuhr im Zellkern werden Nährstoffe schneller aufgenommen und Abfallprodukte aus dem Gewebe zügig abtransportiert. Eine Verbesserung der Gefäßaktivität und Stimulation der Kollagenbildung im Gewebe finden ebenfalls statt. Dies führt zu einer Beschleunigung des Heilungsprozesses und einer Reduktion der Narbengewebebildung.

Die Behandlung von Schmerzen ist der zweite große Einsatzbereich der Lasertherapie. Die Lasertherapie stimuliert die Freisetzung der natürlichen Schmerzmittel des Körpers, Endorphine, die zu einer Linderung des Schmerzes beim Tier führen. Entzündliche Prozesse, die durch Entzündungszellen entstehen, werden gehemmt und tragen auch auf diese Weise zur Schmerzlinderung bei.

Vielseitig anwendbar

Die Lasertherapie hat eine äußerst positive Wirkung auf viele biologische Prozesse des Körpers, dank der Zellregeneration und Steigerung der Durchblutung im Zielgebiet.

Deshalb ist die Lasertherapie bei akuten und chronischen Verletzungen vielseitig anwendbar, ebenso wie bei typischen Veränderungen des Bewegungsapparats und des neurologischen Systems.

  • Geschwüre und offene Wunden
  • Analdrüsentzündungen
  • Akute und chronische Ohrenentzündungen
  • Hot Spots
  • Verstauchungen und Zerrungen
  • Rückenschmerzen
  • Arthritis
  • Leckdermatitis

Individuelle Therapie

Eine Lasertherapie ist kumulativ und der Zustand verbessert sich von Behandlung zu Behandlung. Die Laserstrahlung wird genau an der Problemzone bzw. Wunde angesetzt. Die Dauer und Häufigkeit der Behandlung varrieren, immer nach Art und Länge der bestehenden Probleme.

In der Regel ist keine Sedierung oder Narkose erforderlich und die Haare müssen nicht geschoren werden. Die Therapie ist schmerz- und nebenwirkungsfrei und wird von den meisten Tieren als angenehm empfunden.

Obwohl eine Verbesserung oft nach dem ersten Besuch zu sehen ist, benötigen die meisten Patienten mehrere Behandlungen (3 bis 8) bis zur vollständigen Heilung. Eine Standardtherapie (z.B. beim Hot Spot, schlecht heilender Wunde) dauert 5 Minuten in 3 aufeinanderfolgenden Tagen, danach je nach Bedarf einmal wöchentlich.