Ultraschall

 Innere Organe sehen

Eine Ultraschalluntersuchung ist eine schmerzfreie, völlig nicht-invasive Technik, die Hochfrequenz-Schallwellen verwendet, um ein Echtzeit-Bild von den inneren Organen Ihres Lieblings zu erzeugen. Die Interpretation von den Bildern, die häufig als Kunstbetrachtung bezeichnet wird, liefert allerdings wertvolle Informationen über die Struktur und Beschaffenheit der inneren Organe (z.B. Nieren, Harnblase, Leber, Milz). Somit kann eine Aussage über das Vorhandensein eines Tumors, Fremdkörpers aber auch ob eine Trächtigkeit besteht, klar getroffen werden.

Besteht die Notwendigkeit einer Herzultraschalluntersuchung werden unsere Patienten an die Tierärztliche Fachpraxis Ingolstadt überwiesen.

In der Regel ist die Untersuchung nicht belastend für Ihr Haustier und dauert ca. 15 bis 30 Minuten. Für die meisten Untersuchungen muss der Vierbeiner auf seinem Rücken liegen. In manchen Fällen ist eine Sedierung notwendig, wenn der Kleine sich sehr aufregt oder ängstlich ist. Sie dürfen/sollen auch bei der Untersuchung als seelische Unterstützung dabei sein.

Nüchtern sein

Wenn ein Bauch-Ultraschall durchgeführt wird, soll Ihrem Vierbeiner das Essen für 12 Stunden vorenthalten werden. Ein voller Magen nimmt sehr viel Platz im Bauchraum ein und verhindert die Sicht auf benachbarte Organe.

Volle Harnblase ist besser

Wenn die Harnblase der Hauptfokus der Untersuchung ist, sollen Ihre Miezi oder Wuffi innerhalb von zwei Stunden nicht gassigehen, wenn dies möglich ist. Die Harnblase ist am besten sichtbar, wenn sie voll mit Urin ist.

Die Schönheit darf leiden

Leider geht die Ultraschalluntersuchung ohne Scheren des zu untersuchenden Bauchraumes nicht. Fell verhindert ein vollständiges Durchdringen der Schallwellen aus dem Schallkopf, deshalb wird vorher kurz geschoren. Genauso wie beim Haarwachstum eines Menschen wächst das Fell des Tieres sicher und zügig nach. Sie brauchen sich auch keine großen Sorgen um Ihren Vierbeiner zu machen, falls die Untersuchung in den kühlen Wintermonaten stattfindet. Ihr Vierbeiner leidet nicht sofort an einer lebensbedrohlichen Unterkühlung.